Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2020 angezeigt.

#Autor*innenImAdvent - "Ypern 1914"

Die folgende Geschichte erzählt Dr. Joseph Darkwoods Erlebnisse im Krieg, genauer an Weihnachten 1914 in Ypern. Darkwood ist einer der Hauptprotagonisten aus TEUFELSAUGE. Ypern, 1914 Einen Tag und eine Nacht lang schon schweigen die Waffen. Überall in dem weit verzweigten Netz aus Schützengräben sitzen oder stehen die Soldaten in Gruppen zusammen, reden, rauchen, blicken in einen grauen Himmel, der sich über zerstörter Erde erstreckt. Joseph Darkwood sitzt in einem Unterstand. Er schreibt konzentriert, reiht sorgfältig Zeile unter Zeile auf ein auseinandergefaltetes Blatt Papier. Wie viele andere junge Männer auch, ist er siegesgewiss und mit der Überzeugung, dem Vereinigten Königreich damit dienen zu können, in diesen Krieg gezogen. Nun liegen sie, die Soldaten der British Expeditionary Force, in Flandern, nahe der Stadt Ypern, an der Front. Schnell haben sie begriffen, dass die Hölle wahrhaftig existiert. Sie ist nichts Metaphysisches, kein jenseitiger Ort der Bestrafung für die

Buchtrailer zu "Teufelsauge"

  (c) Holger Vos/Alea Libris (c) Cover: Viktoria Lubomski

Münchhausen-Anthologie mit neuen Geschichten

Ein äußerst deprimierter Baron Münchhausen erzählt dem Bruder seiner jungen Verlobten und dessen Freund, die eine Hochzeit feiern, von seinen jüngsten Erlebnissen. Diese neue Münchhausen-Geschichte heißt "Auf dem Mond oder: Wie ich um die Welt spielte" und ist neben weiteren 16 Texten in einer ansehnlichen Münchhausen-Anthologie ( "Der Baron", Edition Groschengrab ) erschienen.

Gesprächskreis für Autor*innen :-)

Ein Sitzkreis, in welchem die Stühle in einem ausreichenden, der Krise geschuldeten Abstand zueinander aufgestellt wurden. Der Raum ist mit dunklem Holz vertäfelt. Menschen sitzen hier, die scheinbar keinerlei Gemeinsamkeit aufweisen. Eine Frau steht auf, lächelt und setzt ihre Maske auf. Sie geht auf einen ergrauten Mann zu. Es ist schwer zu schätzen, wie alt er ist. Die Frau reicht ihm einen Stein. Der Mann fragt sich, ob er desinfiziert wurde. Dann nimmt er ihn, seufzt leise und murmelt dann: „Also gut…“ Er reckt das Kinn und spricht mit deutlicher Stimme in die Runde: „Hallo zusammen, mein Name ist Holger und …“, er hält kurz inne, zögernd, sich dann überwindend, als ob er einen Schmerz ertragen müsste, „ich schreibe.“ Die Anwesenden schauen ihn betroffen an, nicken wissend. Der Ergraute fährt fort: „Es fing im späten Jugendalter an, an der Schwelle zum Erwachsensein, als es darum ging, sich auf die eigenen Beine zu stellen. Mein Umfeld reagierte befremdet, als ich es be

Buchgeburtstag!

Bald schon ist meine erste eigenständige Veröffentlichung - die Sammlung DAS DUNKEL IST NICHT LEER - ein Jahr alt. Zu diesem Einjährigen hat sich der Verlag Alea Libris etwas Schönes ausgedacht, nämlich eine Buchbox , welche die Hardcoverausgabe sowie einige Goodies enthält. - Wer da draußen mein Buch noch nicht kennt und Interesse hat, die*der darf gerne bei diesem limitierten Angebot zuschlagen!  

Bald: TEUFELSAUGE

Im Oktober kommt meine Briefnovelle heraus. Sie geht der Frage nach dem Ursprung vom Bösen nach. - Das Bild stammt von Anke Vos .

Skull-City in Zwielicht 14

Anfang Juli erscheint Nr. 14 des deutschen Horrormagazins Zwielicht , dessen Herausgeber Michael Schmidt ist ( www.defms.de ). Ich freue mich, dass eine meiner Geschichten hier Eingang gefunden hat: SKULL-CITY.

Anthologie Tiermenschen

In dieser Anthologie bin ich mit einem Kürzesttext ("Ein Genuss") vertreten:

Aus dem Archiv: Die sieben Zeitalter...

Die sieben Zeitalter der Welten Das Nichts gebiert eine Träne aus Feuer Sie wächst und trennt Dunkel vom Licht Lichte Fäden streicheln gebundenen dunklen Staub Das Lebendige schaut in Drachenaugen und verweht Denn im tosenden Dunkel schließen sie sich Und schwarze Pupillen starren ins Nichts Niemals wieder wird es Feuertränen weinen (c) HV, 2002

Online-Lesung aus "Das Dunkel ist nicht leer"

Aufgrund der Corona-Krise wurde die Leipziger Buchmesse abgesagt. Ursprünglich hatte ich im Rahmen dieser großen Veranstaltung in der Suppenbar in Leipzig lesen wollen, aber stattdessen hatte ich Gelegenheit, via Discord im heimischen Wohnzimmer drei Texte aus meiner Sammlung zu lesen. "Hoffnung", "Drei Winter" und "Der Märchenerzähler" wurden zu Gehör gebracht. Eine interessante und neue Erfahrung für mich, wenngleich mir die Rückmeldung seitens des Publikums doch gefehlt hat.

Interview und Rezension auf welovebooks

Anlässlich des Erscheinens von " Das Dunkel ist nicht leer " veröffentlichte die Bücherplattform welovebooks ein Interview mit mir, nebst einer Rezension der Textsammlung: " Rezension zum Werk : Großartige Geschichten vereint der Autor Holger Vos in seinem Werk Das Dunkel ist nicht leer - zeitgenössische, emotionale Geschichten, die Poesie und Philosophie, Weisheit und Grund zu Überlegungen vereinen. Hervorragend verfasst allemal, und unterhaltend ebenso, denn so liebevoll der Autor seine Geschichten niedergeschrieben hat, umso gefühlvoller und bewegender sind sie. Ein wunderbarer Geschichtenband mit Geschichten fundamentaler Prämissen und Fragen - professionell verpackt! Interview : 1.    Herr Vos, wie finden Sie Ihre wunderbare Sprache, die Sie in “Das Dunkel ist nicht leer” so elegant zum Ausdruck bringen konnten? Vielen Dank! So genau kann ich das gar nicht sagen. Mitunter ringe ich um jeden Satz, und es dauert lange, bis ich einen Absatz geschrieben habe. An